Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine

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Inhalt: Wozu braucht man eigentlich die Schleusen?

Eine Schleuse ist ein Bauwerk, das in Flüssen und Kanälen zwei Wasserflächen unterschiedlicher Spiegelhöhe miteinander verbindet. Über eine verschließbare Kammer, in die das Schiff einfährt, wird es auf das jeweils andere Niveau hoch- oder heruntergesetzt. Dabei gibt die obere Haltung Wasser an die untere Haltung ab. Um diesen Verlust wieder auszugleichen, wird häufig ein Pumpwerk eingesetzt, das das Wasser zurückführt.

Zu einer Schleusenanlage gehört außerdem ein oberer und ein unterer Vorhafen für wartende Schiffe.

Kernstück der Schleuse ist die Schleusenkammer. Am oberen und unteren Ende befinden sich Schleusentore, die dicht abgeriegelt werden können. Fährt ein Schiff kanalabwärts, wird das untere Tor geschlossen. Das Schiff fährt in die gefüllte Kammer ein und auch das obere Tor wird geschlossen.

Das Wasser wird nun durch die so genannten Umläufe im Untertor abgelassen. Zu rasch darf es nicht abströmen, sonst könnte das Schiff in Bewegung gesetzt werden und die Schleusenwand rammen.

Wenn die Schleusenkammer entleert ist, der Wasserstand also auf das Niveau des Kanals unterhalb der Schleuse abgesunken ist, wird das Untertor geöffnet. Das Schiff kann seine Fahrt fortsetzen.

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